Optische Prüfverfahren für präzise Qualitätsdaten

Unsere Plattform dokumentiert Licht- und Materialmessungen entlang des gesamten Prüfprozesses – von der Erstkalibrierung bis zur revisionssicheren Auswertung. Damit lassen sich Laborergebnisse nachvollziehen, vergleichen und in Qualitätsmanagementsysteme überführen.

Spektrale Messdatenerfassung Erfassung von Transmissions-, Reflexions- und Absorptionsspektren mit definierten Messparametern. Die Daten werden automatisch mit Geräte- und Umgebungsinformationen verknüpft.
Materialbeständigkeitsprotokolle Dokumentation von Belastungstests unter definierten Lichtbedingungen. Zeitreihen, Probenpositionen und Abweichungen bleiben lückenlos nachvollziehbar.
Kalibrierungs- und Plausibilitätschecks Automatische Prüfung der Messplausibilität anhand hinterlegter Referenzwerte. Abweichungen werden markiert, bevor sie in die Auswertung einfließen.
Reproduzierbare Laborabläufe Standardisierte Vorlagen für Messaufbauten und Prüfschritte sorgen dafür, dass verschiedene Bediener:innen vergleichbare Ergebnisse erzielen – unabhängig vom Standort.
Export für Qualitätsmanagementsysteme Prüfberichte lassen sich als strukturierte Datensätze exportieren und direkt in bestehende QM-Dokumentationen integrieren. Das erleichtert Audits und interne Freigaben.
Prüfmodule im Überblick

Von der ersten Anfrage bis zum dokumentierten Prüfbericht – unser Ablauf ist klar strukturiert und für jede Messaufgabe nachvollziehbar.

Der Weg zur validen Messung

01 · Anfrage und Zieldefinition Sie beschreiben die Prüfaufgabe, das Material und die relevanten Normen. Wir klären, welche optischen Parameter erfasst werden müssen und welches Messverfahren dafür geeignet ist.
02 · Messplan und Aufbau Gemeinsam legen wir Prüfbedingungen, Probenanzahl und Umgebungsparameter fest. Der Messplatz wird entsprechend konfiguriert – inklusive Kalibrierung der Lichtquelle und Referenzmessung.
03 · Durchführung der Messung Die Erfassung der Spektraldaten erfolgt unter kontrollierten Bedingungen. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Streulicht werden protokolliert, damit Abweichungen später nachvollziehbar bleiben.
04 · Auswertung und Plausibilität Die Rohdaten werden statistisch geprüft, Ausreißer identifiziert und mit Referenzwerten abgeglichen. Erst nach dieser Validierung fließen die Ergebnisse in den Bericht ein.
05 · Dokumentation und Übergabe Sie erhalten einen strukturierten Prüfbericht mit Messprotokoll, Diagrammen und einer Einordnung der Ergebnisse. Die Daten stehen für interne Qualitätsprozesse und Audits bereit.

Rückmeldungen aus der Prüfpraxis

Was Labore und Qualitätsabteilungen nach der Umstellung auf unsere Dokumentationsplattform berichten.

Wir haben die Spektraldaten aus drei verschiedenen Messplätzen endlich in einer einheitlichen Struktur. Die automatische Plausibilitätsprüfung fängt Abweichungen, die uns vorher erst bei der Endkontrolle aufgefallen wären.

Günther Stöckl, Leiter optische Messtechnik

Die Protokollvorlagen für Lichtbeständigkeitstests haben uns viel Zeit gespart. Die Parameterüberwachung läuft jetzt durchgehend, und die Auswertung lässt sich direkt an den Kunden weitergeben.

Marvin Steiner, Qualitätssicherung Materialprüfung

Für unsere beschleunigten Alterungstests brauchten wir eine Lösung, die Temperaturdrift und Probenposition sauber miterfasst. Das System dokumentiert diese Randbedingungen automatisch mit – das macht die Ergebnisse deutlich belastbarer.

Projektleiterin Labor für Kunststoffprüfung

Die Umstellung von handschriftlichen Messprotokollen auf die digitale Erfassung war unkompliziert. Die Mitarbeiter haben die Oberfläche schnell verstanden, und die Datenqualität ist spürbar gestiegen.

Abteilungsleiter Forschung & Entwicklung

Präzisierungen zur Messdokumentation

Damit optische Prüfberichte und Materialanalysen eindeutig bleiben, legen wir fest, welche Begriffe und Bedingungen gelten. Diese Hinweise ergänzen unsere Leistungsbeschreibungen und vermeiden Missverständnisse bei der Auftragsabwicklung.

Was bedeutet „kontrollierte Laborprüfung“?

Eine kontrollierte Laborprüfung findet unter definierten Umgebungsbedingungen statt. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Fremdlicht werden während der gesamten Messung überwacht und protokolliert. Abweichungen von den Sollwerten werden im Prüfbericht vermerkt, damit die Ergebnisse nachvollziehbar bleiben.

Wie wird die Materialbeständigkeit definiert?

Materialbeständigkeit beschreibt die Fähigkeit einer Probe, ihre optischen und physikalischen Eigenschaften unter Lichteinwirkung über einen definierten Zeitraum zu behalten. Gemessen werden Veränderungen wie Farbverschiebung, Glanzverlust oder Trübung. Die Prüfdauer und die Lichtintensität werden im Vorfeld festgelegt und im Bericht dokumentiert.

Welche Normen gelten für die Spektralanalyse?

Für spektrale Messungen orientieren wir uns an international anerkannten Prüfverfahren, etwa zur Bestimmung von Transmissions- und Reflexionsgraden. Die konkrete Norm wird je nach Aufgabenstellung und Branche ausgewählt. Im Angebot nennen wir die relevante Norm und weisen auf abweichende Kundenanforderungen ausdrücklich hin.

Was umfasst die optische Messtechnik?

Optische Messtechnik umfasst alle Verfahren, die Licht zur Analyse von Materialeigenschaften nutzen. Dazu zählen Spektroskopie, Photometrie und Farbmessung. Die Auswahl des Verfahrens hängt von der Fragestellung ab – ob es um Oberflächenbeschaffenheit, Transmission oder Reflexion geht. Jede Methode wird vorab mit dem Auftraggeber abgestimmt.

Wie werden Messergebnisse dokumentiert?

Jeder Prüfbericht enthält die Messbedingungen, die verwendeten Geräte und die Rohdaten in tabellarischer Form. Grafische Darstellungen wie Spektralkurven ergänzen die Auswertung. Die Dokumentation erfolgt so, dass eine Wiederholung der Messung unter gleichen Bedingungen möglich ist. Auf Wunsch stellen wir die Daten zusätzlich als CSV-Datei bereit.

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